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 Die Fachgruppe Bonsai stellt sich vor
   
Bonsai-Club Wittenberg
 Unsere Gruppe besteht seit Februar 1988. Dass es dazu kam, war schon etwas außergewöhnlich.
Man muss wissen, dass es zu DDR-Zeiten lediglich ein Buch über die Pflege von Bonsai-Bäumchen gab.
Welche Wege die 1. Auflage aus dem Jahr 1985 nahm, ist unklar. Es gelang uns, die 2. Auflage aus dem Jahr 1987 zu ergattern.
Nun ist das Buch als Richtlinie wichtig. Wie kann man sich denn nun mit anderen Freunden dieses Hobbys verständigen und Erfahrungen austauschen.
Richard Rooch, unser Vorsitzender des Bonsai-Clubs, trug dieses Anliegen einer Mitarbeiterin des damaligen Kulturbundes Wittenberg vor. Diese sagte ihm, dass es noch keinen Bonsai-Club im Lande gibt, aber es wäre toll, wenn Richard Rooch selbst diesen Club ins Leben riefe. Und so kam es, dass die erste Versammlung im Februar 1988 in den Räumen des Kulturbundes stattfand. Es wurden alle Erwartungen übertroffen, denn zur ersten Zusammenkunft kamen ca. 100 Bonsai-Freunde.
Im Laufe der nächsten Monate reduzierte sich jedoch die Mitgliederzahl auf etwa 20 Personen, die dann aber jeden Monat, und bis zum heutigen Tag, dem Club treu blieben.
Unser Bonsai-Club war bis zum Jahr 1992 festes Mitglied des Kulturbundes. Durch diese Mitgliedschaft konnten wir auch leichter Örtlichkeiten für die von uns veranstalteten Bonsai-Ausstellungen finden. Als dann jedoch der Kulturbund seine Räume verlassen musste, da die Alteigentümer Rückführungsanspruch geltend machten, ließen wir unsere Mitgliedschaft bis 1998 ruhen, um sie dann wieder neu aufleben zu lassen.
Wie kurz erwähnt, wollten wir natürlich zeigen, was man aus Bäumen machen kann. So veranstalteten wir im Juni 1989 unsere 1. große Bonsai-Ausstellung im Schlosshof von Wittenberg. Unser damaliges Mitglied, Klaus Glöckner, Direktor des Riemer-Museums, organisierte dazu auch noch eine Ausstellung zum Thema „Japan“ im Museum, Filmveranstaltungen und Vorführungen von japanischen Kampfsportarten. Diese erste Ausstellung war ein Riesenerfolg für unseren neu gegründeten Club.
Nachfolgend veranstalteten wir mit einigen Jahren Unterbrechung ab 1993 alle zwei Jahre neue Ausstellungen, wofür uns immer wieder andere Örtlichkeiten in Wittenberg zur Verfügung gestellt wurden.
Damit jedes Bonsai-Mitglied  Erfahrungen sammeln kann, organisiert unser Club natürlich auch verschiedene Fahrten. So stand als erstes ein Besuch in Dresden bei dem Schriftsteller des einzigen Bonsai-Buches der DDR, Herrn Wilhelm Elsner, auf dem Programm. Es folgten Fahrten in die LPG „Kleeblatt“ und dem dazugehörigen Bonsai-Geschäft in Berlin.
Nach 1990 konnten wir dann weiter ausschwärmen, zum Beispiel in das Bonsai-Zentrum Heidelberg und Enger, oder in den japanischen Garten in Mark-Zwuschen bei Pirna. Zu unseren regelmäßig wiederkehrenden Aktionen gehört auch eine jährlich stattfindende Waldwanderung, bewaffnet mit Spaten und natürlich unter Aufsicht des zuständigen Försters, um unsere Sammlungen an kleinen Bäumchen zu erhöhen.
Damit es den einzelnen Bonsai-Clubmitgliedern nicht zu viel wird, finden nur einmal im Monat die Treffen statt.

Bonsai-Ausstellung 2002

Zum Töpfermarkt vom 28. - 29. September 2002 in der Lutherstadt Wittenberg zeigten
die Bonsai-Freunde ihre Pflanzen auf dem Hof des Cranach-Hauses, Markt 4.
Das Wetter war schön und viele Besucher kamen. Es war ein großer Erfolg.

Bonsai-Ausstellung 2007


Ein Gast war Ministerpräsident Wolfgang Böhmer, der mit 
seiner Frau den Bonsai- Rundgang im Garten genau erkundete.

So schreibt die Presse über unsere Jahresausstellung im Oktober 2007


 


Bäume speziell für ganz kleine Höfe

Bonsai-Ausstellung im Garten des Bugenhagenhauses 
Wittenberg/MZ/cs. Petrus meinte es nicht gut mit Richard Rooch und seinen Freunden, die jüngst ihre Bonsai-Ausstellung im Garten des Bugenhagen- hauses eröffneten. Der Regen ließ die Besucher am ersten Tag zu Hause bleiben. Am zweiten Tag jedoch kamen zahlreiche Gäste, um die Miniatur- bäume zu bestaunen. Ein Gast war Ministerpräsident Wolfgang Böhmer, der mit seiner Frau den Bonsai- Rundgang im Garten genau erkundete.

Die Bonsai-Gruppe des Wittenberger Kulturbundes, die 20 Mitglieder zählt, existiert schon seit 1988. Die erste Ausstellung im Schloss-hof gab es 1989. Alle zwei Jahre werden die Miniaturbäume gezeigt. Zudem treffen sich die Bonsai-Freunde einmal im Monat im KTC oder veranstalten Waldwande- rungen mit Pflanzensuche.

 Richard Rooch ist seit über 30 Jahren Bonsai-Fan, was in der DDR nicht leicht war, wie er berichtet. Es gab nicht viel Informations- material über die Bonsai-
Kunst. Dennoch hat er seine Sammlung auf inzwischen 200 Exemplare ausgebaut.
Rund 70 Bäume waren diesmal ausgestellt, einheimische wie asiatische. Zu sehen gab es etwa eine über 30 Jahre alte Brautmyrthe, einer der ersten Bäume von Rooch. Außerdem wurden Quitten, Feigen, Granatäpfelbäume oder Gingkos präsentiert. Bei letztgenannter Baumart soll es sich um die älteste handeln, die noch existiert. Eines hatten die verschiedenen Miniatur-bäume im Bugenhagenhaus gemeinsam. Durch den frühen Herbst und das unstete Wetter haben einige 
 zur Ausstellung 2009

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